Puddl di einVon: Christof HuemerBINDER & KRIEGLSTEIN. Rainer Binder-Krieglstein erfindet mit „Puddl di ein“ hiesige Volksmusik als elektronischen Pop neu. Was er gar nicht mag: Lokalchauvinismus Dass die Gegenwart der populären Musik in ihrer unmittelbaren Vergangenheit liegt, beweist gerade das inzwischen vierte Achtziger-Revival. Dass aber die Zukunft des Pop immer noch tief in dessen Wurzeln steckt, das beweist gerade Rainer Binder-Krieglstein. Dessen bisheriges Wirken könnte man als bekannt voraussetzen. Angesichts seines an Konversionen nicht armen Lebenslaufs sei aber gesagt, dass der 1969 geborene Ex-Schlagzeuger von Größen wie Toxic Lounge oder Fetish 69 zum ersten Mal 2002 kompositorisch auffällig wurde. Sein unter „Binder & Krieglstein“ veröffentlichtes Debüt „International“ mag kaum jemand nicht, der modebewusste Grazer wurde österreichweit bekannt. Es folgte „Trip“, ein stilistisch breitgefächertes Werk, dem ein wenig das Kraftzentrum fehlte. 2007 kam „Alles Verloren“, ein vom auch in Graz wohlgelittenen Balkanparty-Pionier Shantel produziertes Werk, das Schnurgerades mit Clubtauglichem vereinte. Zu diesem artikel sind noch keine Kommentare vorhandenMEGAPHON behält sich das Recht vor, veraltete Beiträge ebenso zu entfernen, wie Beiträge, die rechtlich bedenklich oder politisch unkorrekt sind, und kontrolliert in unregelmäßigen Abständen den Inhalt. Dennoch übernimmt die Redaktion für den Inhalt der einzelnen Kommentare keinerlei Verantwortung! |
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